Awesome Hiking Trail in Puerto Viejo

22.02. + 01.03.2020

Über MapsMe entdeckte ich einen interessant aussehenden Wanderweg in Puerto Viejo, der auf Google Maps nicht verzeichnet war. Am südlichen Ende des Dorfes führt der Rundwanderweg in den Dschungel hinein und an einem anderen Punkt wieder ins Dorf hinein.

Den ersten Versuch unternahm ich zusammen mit Simone, einem italienischen Hostelgast. Der Pfad wurde immer schlammiger und kurz nach der ersten Abzweigung, die wieder zurück nach Puerto Viejo führte, wurde es so schlammig, dass wir umkehren mussten.

Beim zweiten Versuch, etwa 1,5 Wochen später, hatte die Sonne gute Arbeit geleistet. Die Wege waren größtenteils trocken, sodass ich mit Matt und Chris den kompletten Rundweg laufen konnte.

Außer ein paar wenigen einheimischen Arbeitern begegneten wir keiner Menschenseele. Dafür konnten wir Eidechsen und andere Tiere beobachten.

Nicht immer waren wir uns sicher, ob wir dem richtigen Wanderweg folgten oder es überhaupt einen richtigen Wanderweg gab. Denn immer wieder mussten wir uns auf das GPS verlassen und durch hohes Gras laufen, in dem es von riesigen Spinnen nur so wimmelte. Bei einem Wegabschnitt gab es mehrere große Spinnenweben, in dem jeweils eine monströse schwarze oder rote Spinne lebte. Wir bewaffneten uns mit Stöcken, falls die Bestien beschließen würden anzugreifen und versuchten, unbeschadet an den Spinnweben vorbeizukommen.

Irgendwann gelangten wir an eine Bananenplantage. Überall waren Bananenstauden, doch uns tat sich kein Pfad oder Weg auf, den wir weiterlaufen konnten. Auch das GPS war hier keine große Hilfe. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir den richtigen Pfad entdeckten, auf dem wir weiterkamen.

Stetig ging es bergauf, bis wir den höchsten Punkt des Rundwanderweges erreichten. Von hier hatten wir einen tollen Blick auf den Dschungel und konnten sogar bis aufs Meer schauen.

Dann war es Zeit für den Rückweg, der zwar nicht so anstrengend war, da es nur noch bergab ging, aber durch schlammige und rutschige Passagen eigene Gefahren barg.

Nachdem wir die Steigung hinter uns gelassen hatten, gelangten wir an einen Bach, dem wir folgen mussten. Fortwährend kreuzte unser Weg das kleine Gewässer, in dem wir teilweise auch durchlaufen mussten, um weiter zu gelangen. Doch der Bach war an dieser Stelle sehr seicht, sodass wir keine nassen Füße bekamen.

Mehrfach horchte ich auf. In der Nähe gab es Tukane, die miteinander kommunizierten. Bei der Vogelwanderung in Minca (Jetzt meinen Minca-Beitrag lesen) hatte ich gelernt, den froschähnlichen Ruf der Tukane zu erkennen. Mit geschlossenen Augen fragte ich mich, was die großen Vögel wohl miteinander besprachen.

Der „Amazing Hiking Trail“, wie er auf MapsMe heißt, gefiel mir wirklich sehr gut. Obwohl man so nah an der Zivilisation ist, hört und sieht man nur wenig davon. Der Dschungel umhüllt einen vollständig und gibt einem das Gefühl ganz weit weg zu sein. Insgesamt dauerte unsere Wanderung fünf Stunden.

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